„Leiterlispiel“ und Zielformulierung

Am Morgen wurden wir von Lukas, einem jungen, deutschen „Volunteer“ von EYAA (Embu Youth AIDS Advocates, die Dachorganisation von imagine Kenya), abgeholt. Nach ca. 20 Minuten kamen wir beim Büro von EYAA an und trafen dort auf die ersten Mitglieder von imagine. Nach einer herzlichen Begrüssung wurden uns die Räumlichkeiten gezeigt. Anschliessend an die Führung trafen wir uns draussen beim Billardtisch, um mit dem Kennenlern-Panel zu beginnen.

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Bild: Das EYAA-Büro mit der Delegation und den jungen Erwachsenen von imagine Kenya. Und Lukas.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und stellten den jungen Erwachsenen von imagine Kenya und Lukas ein klassisches, von Selina vorbereitetes „Leiterlispiel“ vor, welches mit Fragen zu ihrer Person und ihrer Rolle im imagine-Team versehen war. So fanden wir zum Beispiel heraus, dass Emily von imagine Kenya eine unergründliche Angst vor Chamäleons hat, während ihr Schlangen nichts ausmachen. Und der schönste imagine-Moment für Ruth war, als sie an einem Festival eine Wand aufstellten, auf der alle Besuchenden ihre Träume niederschreiben konnten. Mit einer Menge neuer Anekdoten über alle Team-Mitglieder gingen wir in eine kurze Pause.

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Bild: Jane, Ruth und Joël konzentrieren sich auf den Würfel

Im Anschluss setzten wir uns in einem von Sira vorbereiteten Panel mit der Zielsetzung auseinander. In drei Gruppen aufgeteilt besprachen wir, welche Anforderungen eine Zielformulierung erfüllen sollte. Die genannten Anforderungen verglichen wir mit der SMART-Methode, einer bewährten Methode zur Zielsetzung, und ergänzten sie wo nötig mit unseren Begriffen. Danach setzten wir uns in den Gruppen selbst drei Ziele, die den Austausch zwischen der Schweizer Delegation und dem Team von imagine Kenya in den Fokus stellten und versetzten diese mit Indikatoren, anhand derer man den Fortschritt eines Ziels messen kann.

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Bild: Jane, Ken und Selina formulieren Ziele wie Weltmeister

Nach einem ergiebigen Nachmittag begaben wir uns auf einen Rundgang durch Embu und bekamen die Stadt in all ihren Facetten gezeigt. Innerhalb von dreissig Minuten Fussweg begegneten wir einem imagine-Teammitglied, welches beruflich „Charcoal“ verkauft, betraten einen riesigen Markt, deckten uns mit frischen Früchten ein und liefen in der Dämmerung zurück ins Hotel.

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Bild: Die riesige Markthalle im Herzen Embus

Kelvin und Ngugi, welche uns zu unserer Unterkunft begleitet hatten, blieben noch auf ein Tusker bei uns und es folgte ein Gespräch darüber, wie imagine Kenya ihre Zielgruppe erreichen will, danach eine Rekapitulation des imagine Partnertreffens von 2015 in der Schweiz sowie die eine oder andere lustige Anekdote.

Vom 28.01. bis zum 06.02. berichtet hier die Delegation von imagine Schweiz über den Projektbesuch von imagine Kenya in Embu.
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