Sorgen und wie sie verschwinden…


Wie gestern auch schon, wohnten wir heute einem Meeting der imagine-Gruppe in der Sekundarschule in KwaPata bei. An der Sitzung wurden letzte wichtige Themen für den „big event“ am Samstag besprochen.

Danach durften wir zu Amanda nach Hause, um dort ihre Familie kennenzulernen. Amanda wird im September zusammen mit Ntokozo und Thandeka in die Schweiz reisen, um dort am Partnertreffen imagine Südafrika zu vertreten. Beim Partnertreffen werden von allen Partnerländern (Kenia, Kolumbien, Südafrika und der Schweiz) Mitglieder zusammenkommen, um gemeinsam imagine international weiter zu entwickeln.

Besuch bei Amanda

Besuch bei Amanda

Besuch bei Amanda

Besuch bei Amanda


Zu Hause bei Amanda lernten wir nun ihre Mutter, Grossmutter, ihre Tante mit deren Kinder und ihren Bruder kennen, welche zusammen mit ihr dort leben. Die Mutter von Amanda erzählte uns, dass sie sich zuerst nicht sicher war, ob sie Amanda in die Schweiz reisen lassen wolle. Sie habe Angst um das Wohl ihrer Tochter gehabt und war besorgt, dass sie wichtigen Schulstoff verpassen würde. Doch die Schule habe eingewilligt, eine Ausnahme zu machen und erstellte für Amanda einen individuellen Stundenplan. Nach langen Überreden von Amanda willigte ihre Mutter somit ein. Sie wollte jedoch zuvor noch „diese Schweizerinnen“ kennenlernen, welche auf der Reise in die Schweiz für Amanda verantwortlich sind. Weiter erzählte sie uns, als ihre Tochter damals nach Hause kam und sagte, dass sie einer Jugendgruppe namens imagine beigetreten sei, wusste sie erst nicht, was sie davon halten solle. Mittlerweile ist sie von imagine überzeugt und freut sich über die neuen Erfahrungen, die ihre Tochter nun sammeln wird.
Für uns war es sehr eindrücklich zu sehen, wie bewegt auch die Grossmutter von diesen neuen Erlebnissen ist, die ihre Enkelin nun macht und unter anderem in der Schweiz machen wird. Denn auch für uns ist es immer wieder speziell, dass wir durch unser Engagement bei imagine solche einmaligen Erfahrungen machen dürfen.

Nachdem wir Amanda versicherten, dass wir ihr Kleider ausleihen werden, damit sie auch für die kalten Temperaturen in der Schweiz gewappnet sein wird, verabschiedeten wir uns von der Familie und stiegen zu Onkel Bheka, unserem altbekannten Taxifahrer, der uns zu unserem Appartment fuhr.

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3 Antworten zu Sorgen und wie sie verschwinden…

  1. eine ehemalige imagine international-erin, innerhalb weniger jahre abwesenheit schon fast niemanden mehr kennt schreibt:

    wie wärs mit „Mini-Portraits“ der erwähnten Personen? sonst weiss ich ja gar nicht wer „Amanda“ oder „Bheka“ sind…. Mini Portrait mit Foto von euren „Protagonisten“ wär schon top 🙂

    • carolinebuss schreibt:

      Eine sehr interessante Idee, leider fehlt uns dafür die Zeit im Moment.
      Als kurversion: Uncle Bheka, 50 Jährig, Taxifahrer von Beruf und unser Taxifahrer des Vertrauens. Amanda: 17 Jahre, geht in die KwaPata Highschool und schon seit Beginn bei imagine SA dabei.
      ps: du hast die ja eh nie gekannt 😉

    • carolinebuss schreibt:

      ps: auf dem Gruppenfoto ist Amanda in der vorderen Reihe, die zweite von rechts mit einem pinken Rucksack.

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